QFP Erbfolgeplanung EFP-Tipps



QFP ist ein Qualitätsfahrplan von Hartmann + Hübner

 

  1. Überlassen Sie Ihre Erbfolge nicht dem Gesetzgeber! Die perfekte Erbfolgeplanung EFP bedeutet: Lebenswerk sichern, Streit vermeiden und Steuern sparen.
  2. Kein Testament ohne erbschaftsteuerliche Prüfung
  3. Übertragung von Vermögen auf Familien-GbR statt -GmbH (Steuerklasse aus dem Verhältnis Schenker zum jeweiligen Gesellschafter)
  4. Kettenschenkung (Nutzung von Freibeträgen)
  5. Adoption von Nichte/Neffe usw. (höherer Freibetrag)
  6. Vermeiden Sie sog. Oder-Konten und Oder-Depots (meist zusätzliche Erbschaftsteuer-Belastung)
  7. Vergleichen Sie Nießbrauchs Rentenlösungen (unterschiedliche Schenkungsteuer-Belastung)
  8. Bei Vorbehaltsnießbrauch mit Schuldübernahme darf der Beschenkte nicht die persönliche Haftung für die auf dem Grundstück abgesicherten Verbindlichkeiten übernehmen (dies führt zur reinen Schenkung, d.h. Berechnung der Schenkungsteuer ohne Abzug der übernommenen Verbindlichkeiten)
  9. Beachten Sie § 23 EStG (sog. Wertzuwachs-Besteuerung löst evtl. Einkommensteuer aus)
  10. Übernehmen Sie als Schenker die Schenkungsteuer (niedrigere Schenkungsteuer)
  11. Prüfen Sie die (teilweise) entgeltliche Übertragung von Privatvermögen (Einkommensteuer-Ersparnis durch Anerkennung von Anschaffungskosten)
  12. Es kann überlegenswert sein, Schenkungen unter Anrechnung auf die zukünftige Zugewinnausgleichsforderung vorzunehmen (evtl. keine Schenkungsteuer auf Zugewinnausgleichsforderung bei unmittelbar anschließender Beendigung der Zugewinngemeinschaft)
  13. Die Existenzsicherung des Übergebers/Schenkers hat absolute Priorität (z. B. durch Freistellungen, Wertsicherungen, Rücktritts- und Widerrufsvorbehalte, Rückfallklauseln mit entsprechender – grundbuchlicher – Absicherung)
  14. Und wenn Sie schon mal dabei sind: Denken Sie an Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patiententestament. Alle drei finden Sie bei unseren VAP-Tools