Betriebliche Unfallversicherung 

 

Guten Tag, 

häufig schließt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eine betriebliche Unfallversicherung ab. Diese zusätzliche Sozialleistung ist zum einen Ausdruck der Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber und zum anderen – im Falle eines Falles – ein finanzieller Bonus. 

Es gibt zwei verschiedene Varianten, nämlich eine mit Direktanspruch und eine ohne Direktanspruch. Direktanspruch bedeutet insoweit, dass eventuelle Leistungen aus der betrieblichen Unfallversicherung direkt an den Mitarbeiter fließen. 

Ohne Direktanspruch 

Bei betrieblichen Unfallversicherungen ohne Direktanspruch leistet die Gesellschaft an den Arbeitgeber. Diese Zahlungen unterlagen bisher in voller Höhe sowohl der steuer- als auch der sozialversicherungspflicht. Das Bundesfinanzministerium hat nun die Steuerpflicht begrenzt und zwar auf die bis zum Auszahlungszeitpunkt entrichteten Beiträge. Für die Berechnung der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge wird also nicht mehr die Versicherungsleistung, sondern nur noch die bis dahin für den jeweiligen Mitarbeiter abgeführten Beträge berücksichtigt. 

Mit Direktanspruch 

Leistet die betriebliche Unfallversicherung unmittelbar an den Mitarbeiter, so bleibt es bei der bisherigen Lage: Die Beiträge des Arbeitgebers sind steuer- und sozialversicherungspflichtig. Im Gegenzug sind eventuelle Leistungen aus der betrieblichen Unfallversicherung steuer- und sozialversicherungsfrei. 

Im Ergebnis ist damit die Variante ohne Direktanspruch interessanter. Sollten Sie eine betriebliche Unfallversicherung haben, so prüfen Sie bitte, ob in Ihrem Fall eine Vertragsänderung attraktiv sein kann. 


Eine gute Zeit wünscht Ihnen
 

Ihr Hartmann + Hübner – Team 

 

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