Legalize it: Warum Sie Ihre Haushaltshilfe anmelden sollten 

 

Guten Tag, 

Steuerhinterziehung galt bisher überwiegend als Kavaliers-Delikt. Es mehren sich die Hinweise, dass das Ende dieser Sichtweise naht. Gleichwohl gibt es Meldungen, dass (noch) fast jeder dritte Bundesbürger Schwarzarbeiter beschäftigt. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) werden bei Schwarzarbeit am häufigsten Handwerksarbeiten genannt. An zweiter Stelle folgen bereits die Haushaltshilfen. Die folgende Berechnung wird Sie die Beschäftigung Ihrer Haushaltshilfe möglicherweise in einem anderen Licht erscheinen lassen: 

Die Abgaben für eine angemeldete Haushaltshilfe betragen insgesamt 14,27% (je 5% für Renten- und Krankenversicherung, 1,6% Unfallversicherung, 0,67% gesetzliche Umlagen, 2% Pauschalsteuer). Zahlen Sie Ihrer Haushaltshilfe beispielsweise € 310 monatlich, so haben Sie € 44,24 (14,27% von € 310) an die Knappschaft Bahn-See, die für Minijobs zuständig ist, abzuführen. Im Gegenzug können Sie die Aufwendungen für Ihre Haushaltshilfe in Ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen, und zwar 20% der Gesamtaufwendungen bis maximal € 510 pro Jahr. In unserem Beispiel ergäbe sich damit für Sie eine Steuererleichterung von € 42,50 pro Monat (€ 510 : 12 Monate). Stellen wir Ihre ESt-Ersparnis von
€ 42,50 Ihrer Zahlung an die Knappschaft (€ 44,24) gegenüber: Für nur € 1,74 wird aus der Schwarzarbeit eine legale Beschäftigung. 

Sind die monatlichen Zahlungen für Ihre Haushaltshilfe niedriger als € 300, so ist der angemeldete Minijob sogar vorteilhafter für Sie als eine nicht angemeldete Haushaltshilfe. Und wenn Sie es genau und individuell haben möchten: Auf der website : 

http://www.minijob-zentrale.de 

finden Sie den „Haushaltsscheck-Rechner“. Überprüfen Sie dort gerne selbst, wie sich eine Anmeldung auswirkt. 

Die besten Geschäfte sind immer die, bei denen beide Seiten gewinnen. Und so ergeben sich auch für die angemeldete Haushaltshilfe Vorteile: Minijobber zahlen meiste keine Sozialabgaben und Steuern. Wenn sie angemeldet sind, erhalten sie darüber hinaus Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Was glauben Sie, passiert, wenn eine nicht angemeldete Haushaltshilfe in Ihrem Haushalt einen Unfall hat? 

Sie möchten mehr wissen? Rufen Sie uns gerne an. 


Weniger Steuern ... 

... und eine gute Zeit! 

Ihr Hartmann + Hübner – Team 

 

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