Gesetzesänderungen 2009 

 

Guten Tag, 

Jahressteuergesetz 2009, Familienleistungsgesetz, Steuerbürokratieabbau-gesetz, Erbschaftsteuerreformgesetz, Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung ... . 

Alles Beiträge um demnächst die Steuererklärung auf dem Bierdeckel machen zu können? 

Die Hektik in der Steuergesetzgebung hält an. Wir haben einige wichtige Informationen für Sie herausgefiltert.

  • Für Ehegatten erhöht sich der Kinderfreibetrag ab 2009 von € 3.648 auf € 3.840. Hinzu kommt wie bisher der Betreuungsfreibetrag von € 2.160, so dass sich die Freibeträge auf € 6.000 pro Kind summieren. 
  • Ab 2009 wird das Kindergeld für das 1. und 2. Kind um € 10 von € 154 auf € 164 erhöht. 
  • Bei hauswirtschaftlichen Beschäftigungsverhältnissen erhöht sich der Abzugsbetrag ab 2009 von 12 auf 20% der Aufwendungen, höchstens jedoch € 4.000. 
  • Der Abzug von Handwerkerleistungen im Privatbereich von der Einkommensteuer wird ebenfalls auf 20% von maximal € 6.000, also € 1.200 erhöht. 
  • Für die Anschaffung oder Herstellung von beweglichen, sowohl neuen als auch gebrauchten Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, wird die degressive AfA für 2009 und 2010 wieder eingeführt. Sie beträgt das 2,5-fache der linearen AfA, maximal jedoch 25%.
    In dem o. g. Zeitraum können Sie daher neben dem Investitions-abzugsbetrag die Sonderabschreibung nach § 7g EStG und die degressive AfA nach § 7 Abs. 2 und 3 EStG ansetzen.
  • Bei Erstzulassungen von Pkw bis zum 30.06.09 wird eine befristete Kfz-Steuerbefreiung für 1 Jahr eingeführt. Sollte das Fahrzeug die Euro5- oder Euro6-Norm erfüllen, verlängert sich die Kfz-Steuerbefreiung auf maximal 2 Jahre. 
  • Arbeitgeber dürfen jährlich pro Arbeitnehmer (ab 2008) bis zu € 500 zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes oder zur betrieblichen Gesundheitsförderung ausgeben. Um auch kleineren Betrieben die steuerbefreite Leistung an Arbeitnehmer zu ermöglichen, dürfen Barzahlungen für extern durchgeführte Maßnahmen an Arbeitnehmer geleistet werden.
    Der Besuch von Fitnesstudios oder Wellnesseinrichtungen ist jedoch nicht begünstigt.
  • Vorläufige Steuerfestsetzungen dürfen zukünftig auch dann erfolgen, wenn Verfahren vor dem BFH anhängig sind. In diesen Fällen braucht jetzt kein Einspruch mehr eingelegt zu werden. Allerdings entfällt damit auch die Möglichkeit, Aussetzung der Vollziehung (Zahlungsaufschub) zu beantragen. 
  • Über die Änderungen durch das Erbschaftsteuerreformgesetz werden wir Sie in einer separaten Mail informieren. 


Weniger Steuern ... 

... und eine gute Zeit! 

Ihr Hartmann + Hübner – Team 

 

zurück zur Übersicht