Gefahren beim alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführer 

 

Guten Tag, 

Nur allzu ungern beschäftigen wir uns mit unserem eigenen Ableben. Aus gesellschaftsrechtlicher Sicht drohen jedoch besondere Gefahren beim alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführer. 

Sollte er versterben, gibt es weder einen Gesellschafter noch einen Geschäftsführer. 

Und so entsteht ein „Teufelskreis“, beim dem der „Hund sich selber in den Schwanz“ beißt. 

Die Gesellschaftsrechte stehen zwar den Erben zu, aber sie sind noch nicht in der im Handelsregister aufgenommenen Gesellschafterliste eingetragen. 

Für die Erstellungen und Einreichung der neuen Gesellschafterliste ist jedoch der (verstorbene) Geschäftsführer verantwortlich. 

Für die Bestellung eines neuen Geschäftsführers ist wiederum die Gesellschafterversammlung zuständig. 

Da die Erben aber noch nicht im Handelsregister eingetragen werden können, sind sie noch nicht stimmberechtigt. 

Was tun? 

In der Literatur werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten angesprochen. Für die Praxis empfehlen wir Ihnen entweder die vorsorgliche Bestellung eines zweiten Geschäftsführers für Notfälle oder aber die Erteilung einer Vollmacht für die künftigen Erben, die erst mit Eintritt des Todes Rechtskraft erlangt. 

Gerne stehen wir Ihnen auch bei diesem Thema mit Rat und Tat zur Seite. 


Eine gute Zeit wünscht Ihnen 

Ihr Hartmann + Hübner – Team

 

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